Bestattung - im Abschied nicht allein

Seit jeher haben Menschen Bräuche entwickelt, der Verstorbenen zu gedenken und sich als Angehörige über den Verlust hinwegzutrösten. Christen glauben, dass der Tod zwar von den
Lebenden trennt, aber die Verbindung mit Gott nicht abreißt. Wir bleiben in Gottes Hand und die Toten verlieren sich nicht im Nichts.

Der christliche Glaube hat Konsequenzen für den Umgang mit Leben, Sterben und Tod. So gehört das Bedenken des Sterbenmüssens (Psalm 90,12) zur christlichen Lebenseinstellung ebenso wie die Hoffnung über den Tod hinaus.

Der Gottesdienst zur Bestattung soll die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten zum Ausdruck bringen. Die kirchliche Bestattung setzt voraus, dass der/die Verstorbene der evangelischen Kirche angehörte.

Von Anfang an hat die christliche Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten irdischen Ruhe geleitet und sich derjenigen angenommen, die den Tod eines Angehörigen oder nahe stehender Menschen betrauern. In der kirchlichen Bestattung kommt zum Ausdruck, dass der auferstandene Christus "dem Tode die Macht genommen hat" (2. Timotheus 1,10).

Der Begriff Bestattung bezeichnet die Beisetzung eines Sarges oder einer Urne z.B. auf dem Friedhof und ist umfassender als Beerdigung, denn es gibt auch Bestattungen auf hoher See.

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